100–180
Ah/Tag: typische Bilanz auf See (12 V)
24 h
Hydrogenerator-Ertrag unter Segeln
3–5 L
lebenswichtiges Wasser pro Tag und Person
-25 %
Solarertrag unter Riggschatten
Die Ankerbilanz beruhigt immer; dimensioniert wird nach der Bilanz auf See. Für einen 12-Meter-Fahrtensegler auf Blauwasserkurs, typische Posten bei 12 V:
Macht 100 bis 180 Ah/Tag. Die Dimensionierungsregel: eine nutzbare Bank für 2 bis 3 Tage ohne Ertrag — 300 bis 400 nutzbare Ah in LiFePO4, das Doppelte als Blei-Nennkapazität.
Die Rechenbasis sparsamer Fahrt: 3 bis 5 L pro Tag und Person für Trinken und Kochen, Salzwasserduschen mit Süßwasserspülung. Drei Regeln strukturieren den Rest:
Ja, sofern die ganze Kette behandelt wird: externer Lichtmaschinenregler oder DC-DC-Lader, kompatibles Landstromladegerät, zugänglicher BMS und definierte Nottrennung. Der Gewinn an nutzbarer Kapazität bei gleichem Gewicht ist erheblich — und Gewicht zählt auf einer Segelyacht.
Nicht auf einer Atlantikrunde mit regelmäßigen Stopps: Tanks plus Kanister genügen bei strikter Bewirtschaftung. Strukturell wird er im Pazifik und in ariden Zonen, wo verlässliche Wasserstopps Wochen auseinanderliegen — gepflegt sein muss er; eine vernachlässigte Membran ruiniert ihn.
Gut installierte 300 bis 500 Wp decken Kühlung und Instrumente; der Autopilot bleibt Sache von Hydrogenerator oder Lichtmaschine. 100 % Solar auf See anzupeilen führt auf einem Fahrtenschiff zu unrealistischen Flächen — robust wird die Bilanz durch den Mix.