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Autarkie-ScoreStandortanalyse

München Autarkie-Potenzial Ihres Zuhauses in München (80331)

Die größte Stärke ist hier Regenwasser. Am meisten bringt Ihrem Haus aber etwas anderes: CO₂-arme Wärme.

Jährliches Potenzial, Standardhaus

6.107 €

Vier Posten zusammengerechnet — über jeden entscheiden Sie einzeln, in der Reihenfolge, die Ihnen passt.

München (80331)

Gesamtscore

58 /100

Im Aufbau

München (80331)

München: 58/100 erreichbare Autarkie mit empfohlener Ausstattung.

Solides Potenzial — echte, erreichbare Fortschritte bei Energie-, Wasser- & Lebensmittelautarkie warten hier.

München 58
0 Im Aufbau 100
Das Wesentliche

Was Sie in München erreichen können

Ein typisches Haus in München kann rund 58% Autarkie erreichen – mit passend dimensionierter Photovoltaik, Speicher, Regenwassernutzung und CO₂-armer Wärme, vielfach gefördert. Der Wert wird genauer, sobald Sie Ihr Zuhause angeben.

Die vier HebelNach Jahreswert

Vom lohnendsten zum kleinsten Hebel, hier

Was Sie gewinnen können

  1. CO₂-arme Wärme25/100

    ~4.248 €/Jahr

    weniger Heizkosten nach Dämmung + Wärmepumpe (−10.980 kWh/Jahr auf 90 m², elektrische Heizung)

    Details

    Realistische Aussicht

    3.500 Heizgradtage: Eine effiziente Wärmepumpe ist der CO₂-ärmste Weg, München warm zu halten.

    Worauf achten

    Eine Wärmepumpe rechnet sich nur im gut gedämmten Gebäude — zuerst dämmen, dann dimensionieren.

    Förderung & Tipps

    Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über BAFA/KfW – bis zu 70 % Zuschuss für Wärmepumpen; KfW-Kredit 261 für Sanierungen.

    Heizgradtage (Basis 18°C) : ≈ 3.500 Hgt — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Basis 18 °C).

  2. Solarenergie63/100

    ~1.007 €/Jahr

    weniger Strom mit 3 kWp auf Ihrem Dach (≈3.357 kWh/Jahr)

    Details

    Realistische Aussicht

    Mit 1.119 kWh/kWp pro Jahr bietet München ein solides Potenzial für eine private Aufdach-Photovoltaikanlage.

    Worauf achten

    Dachausrichtung, Verschattung und Netzanschlussregeln beeinflussen den Ertrag — eine Vor-Ort-Prüfung lohnt sich.

    Förderung & Tipps

    KfW-Förderkredit 270 für Photovoltaik und Batteriespeicher; EEG-Einspeisevergütung für eingespeisten Überschussstrom.

    Jährlicher PV-Ertrag : 1.119 kWh/kWp — Quelle: PVGIS 5.2 (Gemeinsame Forschungsstelle der EU), optimaler Neigungswinkel, lokaler Horizont.

  3. Lebensmittelanbau47/100

    ~512 €/Jahr

    weniger Einkauf — bis zu ≈209 kg/Jahr frisches Gemüse auf 100 m²

    Details

    Realistische Aussicht

    Bei etwa 187 frostfreien Tagen erlaubt ein Hausgarten in München zwei Anbaurotationen pro Jahr.

    Worauf achten

    Ein ertragreicher Garten braucht Platz, guten Boden und einige Stunden pro Woche — klein anfangen und ausbauen.

    Förderung & Tipps

    Kleingarten- und Urban-Gardening-Initiativen sowie kommunale Kompostprogramme unterstützen die Selbstversorgung.

    Frostfreie Anbausaison : ≈ 187 Tage — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Frosttermine).

  4. Regenwasser79/100

    ~340 €/Jahr

    weniger Trinkwasser mit einem 5.000-L-Tank (≈96.305 L/Jahr von 100 m² Dach)

    Details

    Realistische Aussicht

    1.133 mm Regen pro Jahr machen die Regenwassernutzung über das Dach in München sehr ergiebig.

    Worauf achten

    Regenwasser ist kein Trinkwasser — strikt vom Trinkwassernetz trennen und einen Vorfilter (First-Flush) einplanen.

    Förderung & Tipps

    Viele Kommunen fördern Regenwassernutzung über Zuschüsse zur Entsiegelung und eine gesplittete Abwassergebühr – bei der Gemeinde erfragen.

    Mittlerer Jahresniederschlag : 1.133 mm — Quelle: NASA POWER, korrigierter MERRA-2-Niederschlag.

6.107 €

Sortiert nach Jahreswert. Die Reihenfolge der Arbeiten bleibt dieselbe: erst dämmen, dann Technik.

Schätzung für München, basierend auf den Klima- und Geodaten der Gemeinde. Starten Sie die vollständige Simulation für den echten Autarkie-Score Ihres Zuhauses — ein persönliches Ergebnis und ein detaillierter Plan, in 3 Minuten.

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Installierte Leistung

Schätzen Sie Ihre Solaranlage in München

Schätzen Sie Ihre Solaranlage in München

Basierend auf einem lokalen Ertrag von 1.119 kWh/kWp pro Jahr.

3 kWp
1 kWp9 kWp
kWh/Jahr (geschätzt)3.357kWh
Ersparnis/Jahr (geschätzt)1.007 €
Energie-Autarkie63%

Richtwert (Produktion = kWp × lokaler Ertrag). Der reale Ertrag hängt von Dachausrichtung, Verschattung und Eigenverbrauch ab.

Vor Ort

Was in München anders ist

Wer in München Solarmodule plant, prüft am besten zuerst den Denkmalschutz. Die Denkmalliste führt 6.912 Baudenkmäler und 87 Ensembles (Stand Juli 2026), darunter Siedlungen wie die Alte Heide, die Villenkolonie Gern und die Parkstadt Bogenhausen. Auf Denkmälern, in Ensembles und in der Nähe von Baudenkmälern ist eine denkmalrechtliche Erlaubnis nötig. Ist die Dachfläche vom öffentlichen Raum aus nicht einsehbar, sind auch herkömmliche Module in der Regel erlaubnisfähig, auf sichtbaren Ensembledächern eher dachintegrierte Anlagen oder Solarfolien. Für das Olympiadorf mit rund 3.500 Wohnungen, seit 2018 Einzelbaudenkmal, gibt es einen eigenen Photovoltaik-Rahmenplan mit Gestaltungsvorgaben.

Im städtischen Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG) konnten PV-Anlagen nur bis zum 18. Dezember 2024 beantragt werden. Balkonkraftwerke fördert die Stadt weiterhin mit 0,40 Euro je Wattpeak, für höchstens 800 Wp je Wohnung und bis zur Hälfte der Kosten; Inhaber des München-Passes erhalten mehr. Gekauft werden darf erst nach der Freigabe im Förderportal. Wärmepumpen bezuschusst das FKG nur, wenn auch der Bund dieselbe Maßnahme fördert und ein Sanierungsfahrplan bis spätestens 2035 mindestens den Effizienzhaus-55-Standard vorsieht; der städtische Antrag geht dem Bundesantrag voraus. Grundwasser- und Erdwärmepumpen erhalten zusätzlich 30 Prozent der Kosten oberhalb der Bundes-Höchstgrenze.

Die Stadtwerke München sind 2024 aus der Kohle ausgestiegen, doch laut Wärmekennzeichnung 2025 stammte die Fernwärme im Verbundnetz noch zu 66,7 Prozent aus Erdgas und zu 11,1 Prozent aus Geothermie; im Netz der Messestadt Riem waren es 76,2 Prozent Geothermie. Ab spätestens 2040 soll vor allem Tiefengeothermie die Fernwärme liefern. Dafür wird das alte Dampfnetz zum Heizwassernetz umgebaut, die nächste Anlage entsteht am Michaelibad. Ob ein Haus in einem Fernwärmeverdichtungsgebiet liegt oder sich für eine Grundwasser- oder Luftwärmepumpe eignet, zeigt der Wärmeplan im städtischen Geoportal. Der im Mai 2024 beschlossene und im November 2025 um eine Wärmesatzung ergänzte Plan verpflichtet niemanden zu einem bestimmten Heizsystem.

Für Regenwasser verlangt die Münchner Stadtentwässerung derzeit 1,77 Euro je Quadratmeter und Jahr, rechnet aber nicht mit der tatsächlich versiegelten Fläche, sondern mit einem Gebietsabflussbeiwert von 0,35 in Einzelhausgebieten bis 0,90 in der dichten Innenstadt. Wer Regenwasser versickert oder in einer Zisterne sammelt, deren Notüberlauf versickert, kann eine Neuberechnung beantragen, wenn die tatsächlich angeschlossene Fläche mindestens 25 Prozent oder 400 Quadratmeter kleiner ist als veranschlagt. Eine Regentonne allein genügt nicht: Das Fallrohr muss vom Kanal getrennt sein. Das Förderprogramm Begrünung bezuschusst Dach-, Fassaden- und Hofbegrünung sowie Entsiegelung, Gründächer unabhängig von der Wohnungszahl, sonst ab vier Wohneinheiten.

Kleingärten sind knapp: Das Planungsreferat stellte 2023 fest, dass München im Städtevergleich zusammen mit Stuttgart weit zurückliegt; im Landschaftspark Freiham waren damals rund 150 neue Parzellen vorgesehen. Wer wartet, kann auf die Münchner Krautgärten ausweichen, die 1999 in Johanneskirchen mit 19 Parzellen begannen. Bei den Krautgärten der Stadtgüter, etwa in Trudering oder Perlach, bereitet das nach Bioland-Richtlinien wirtschaftende Gut Riem die Äcker vor und sät unter anderem Wurzelgemüse und Erbsen. Die Saison läuft von Anfang Mai bis Mitte November, 30 Quadratmeter kosten 95 Euro, gebucht wird für 2027 bis Ende November.

Lokales Klima

Das Klima in München, Monat für Monat

In München erzeugt eine 3-kWp-Anlage mit 39° Neigung, ausgerichtet genau nach Süden – das von PVGIS für diesen Standort berechnete Optimum –, rund 3.357 kWh im Jahr. Am stärksten ist der Juli mit etwa 384 kWh, am schwächsten der Januar mit 153 kWh. November bis Februar liefern 20 % des Jahresertrags – genug, damit ein Speicher an sonnigen Wintertagen die Abende abdeckt, nicht aber graue Wochen.

Die Heizperiode reicht von September bis Mai: 9 Monate liegen im Mittel unter 15 °C, am kältesten ist der Februar mit -0,7 °C. In einem typischen Jahr sinkt die Temperatur in den kältesten Stunden auf etwa -9 °C – auf diesen Wert muss eine Wärmepumpe ausgelegt werden: Eine normale Luft-Wasser-Wärmepumpe schafft das in einem gedämmten Haus problemlos.

Frost ist bis Mitte April möglich und kehrt ab Ende Oktober zurück; dazwischen liegen rund 187 frostfreie Tage. Empfindliche Kulturen wie Tomaten, Bohnen und Kürbis kommen nach dem letzten Frost (Mitte April) ins Freie. Tage über 30 °C sind selten; im Sommer genügt regelmäßiges Gießen.

Bei einem mittleren Wind von 2,0 m/s in 10 m Höhe würde eine kleine Dachwindanlage in München wenig liefern; das Dach ist mit Solar besser genutzt. Der Südhorizont ist im Höhenmodell von PVGIS frei (höchstens 3,8°), die tiefe Wintersonne erreicht die Dächer also, sofern Nachbargebäude sie nicht verdecken.

Im Vergleich zu Augsburg (57 km entfernt) hat München den gleichen Solarertrag, 16 frostfreie Tage weniger und einen um 6 % höheren Heizbedarf. Im Vergleich zu Nürnberg (151 km entfernt) hat München 4 % mehr Solarertrag, 10 frostfreie Tage weniger und einen um 9 % höheren Heizbedarf.

München: mittlere Temperatur 2005–2015 und Monatsertrag einer 3-kWp-Anlage (PVGIS)
MonatMitteltemperaturSolarertrag, 3 kWp
Januar-0,4 °C153 kWh
Februar-0,7 °C201 kWh
März3,7 °C297 kWh
April9,0 °C363 kWh
Mai12,8 °C354 kWh
Juni16,2 °C360 kWh
Juli18,4 °C384 kWh
August17,3 °C366 kWh
September13,7 °C309 kWh
Oktober9,2 °C249 kWh
November4,3 °C168 kWh
Dezember0,4 °C153 kWh
München

Häufige Fragen — München

Wie viel Strom liefert eine Solaranlage in München?

Eine gut ausgerichtete 3-kWp-Aufdachanlage in München erzeugt etwa 3.357 kWh pro Jahr, im Eigenverbrauch rund 1.007 € wert. Eine 6-kWp-Anlage erreicht etwa 6.714 kWh/Jahr, wenn die Dachfläche es zulässt. KfW-Förderkredit 270 für Photovoltaik und Batteriespeicher; EEG-Einspeisevergütung für eingespeisten Überschussstrom.

Lohnt sich Regenwassernutzung in München?

Ja. Ein 60-m²-Dach in München fängt rund 57.783 Liter pro Jahr für Garten, WC und Waschmaschine. Regenwasser strikt vom Trinkwasser trennen und einen Vorfilter (First-Flush) einplanen. Viele Kommunen fördern Regenwassernutzung über Zuschüsse zur Entsiegelung und eine gesplittete Abwassergebühr – bei der Gemeinde erfragen.

Welche Förderungen gibt es für CO₂-arme Wärme in München?

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über BAFA/KfW – bis zu 70 % Zuschuss für Wärmepumpen; KfW-Kredit 261 für Sanierungen. Zuerst dämmen — eine Wärmepumpe rechnet sich nur im gut gedämmten Haus (3.500 Heizgradtage hier), also Dach und Wände vor der Dimensionierung angehen.

Wie viel Nahrung liefert ein Garten in München?

Bei etwa 187 frostfreien Tagen liefert ein 100-m²-Garten in München rund 209 kg frisches Obst und Gemüse pro Jahr — ein Teil des Haushaltsbedarfs, keine vollständige Kalorienautarkie. Kleingarten- und Urban-Gardening-Initiativen sowie kommunale Kompostprogramme unterstützen die Selbstversorgung.

Wann ist in München der letzte Frost?

Frost ist bis Mitte April möglich und kehrt ab Ende Oktober zurück; dazwischen liegen rund 187 frostfreie Tage. Empfindliche Kulturen wie Tomaten, Bohnen und Kürbis kommen nach dem letzten Frost (Mitte April) ins Freie.

Wie viel Solarstrom gibt es in München im Winter?

Der Januar ist der schwächste Monat: Eine 3-kWp-Anlage liefert rund 153 kWh, gegenüber 384 kWh im Juli. November bis Februar ergeben zusammen 20 % des Jahresertrags.

Wie dieser Score berechnet wird

Öffentliche Klimadaten (PVGIS der EU-Kommission) gewichtet nach der Bedeutung jeder Dimension. Der Score wird genauer, sobald Sie Ihr Zuhause angeben. Zur vollständigen Methodik.

Quellen

  • Solarenergie — Quelle: PVGIS 5.2 (Gemeinsame Forschungsstelle der EU), optimaler Neigungswinkel, lokaler Horizont.
  • Regenwasser — Quelle: NASA POWER, korrigierter MERRA-2-Niederschlag.
  • Lebensmittelanbau — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Frosttermine).
  • CO₂-arme Wärme — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Basis 18 °C).

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