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Autarkie-ScoreStandortanalyse

Stuttgart Autarkie-Potenzial Ihres Zuhauses in Stuttgart (70173)

Die größte Stärke ist hier Solarenergie. Am meisten bringt Ihrem Haus aber etwas anderes: CO₂-arme Wärme.

Jährliches Potenzial, Standardhaus

5.756 €

Vier Posten zusammengerechnet — über jeden entscheiden Sie einzeln, in der Reihenfolge, die Ihnen passt.

Stuttgart (70173)

Gesamtscore

54 /100

Im Aufbau

Stuttgart (70173)

Stuttgart: 54/100 erreichbare Autarkie mit empfohlener Ausstattung.

Solides Potenzial — echte, erreichbare Fortschritte bei Energie-, Wasser- & Lebensmittelautarkie warten hier.

Stuttgart 54
0 Im Aufbau 100
Das Wesentliche

Was Sie in Stuttgart erreichen können

Ein typisches Haus in Stuttgart kann rund 54% Autarkie erreichen – mit passend dimensionierter Photovoltaik, Speicher, Regenwassernutzung und CO₂-armer Wärme, vielfach gefördert. Der Wert wird genauer, sobald Sie Ihr Zuhause angeben.

Die vier HebelNach Jahreswert

Vom lohnendsten zum kleinsten Hebel, hier

Was Sie gewinnen können

  1. CO₂-arme Wärme35/100

    ~3.865 €/Jahr

    weniger Heizkosten nach Dämmung + Wärmepumpe (−9.990 kWh/Jahr auf 90 m², elektrische Heizung)

    Details

    Realistische Aussicht

    3.200 Heizgradtage: Eine effiziente Wärmepumpe ist der CO₂-ärmste Weg, Stuttgart warm zu halten.

    Worauf achten

    Eine Wärmepumpe rechnet sich nur im gut gedämmten Gebäude — zuerst dämmen, dann dimensionieren.

    Förderung & Tipps

    Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über BAFA/KfW – bis zu 70 % Zuschuss für Wärmepumpen; KfW-Kredit 261 für Sanierungen.

    Heizgradtage (Basis 18°C) : ≈ 3.200 Hgt — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Basis 18 °C).

  2. Solarenergie63/100

    ~1.010 €/Jahr

    weniger Strom mit 3 kWp auf Ihrem Dach (≈3.366 kWh/Jahr)

    Details

    Realistische Aussicht

    Mit 1.122 kWh/kWp pro Jahr bietet Stuttgart ein solides Potenzial für eine private Aufdach-Photovoltaikanlage.

    Worauf achten

    Dachausrichtung, Verschattung und Netzanschlussregeln beeinflussen den Ertrag — eine Vor-Ort-Prüfung lohnt sich.

    Förderung & Tipps

    KfW-Förderkredit 270 für Photovoltaik und Batteriespeicher; EEG-Einspeisevergütung für eingespeisten Überschussstrom.

    Jährlicher PV-Ertrag : 1.122 kWh/kWp — Quelle: PVGIS 5.2 (Gemeinsame Forschungsstelle der EU), optimaler Neigungswinkel, lokaler Horizont.

  3. Lebensmittelanbau50/100

    ~541 €/Jahr

    weniger Einkauf — bis zu ≈221 kg/Jahr frisches Gemüse auf 100 m²

    Details

    Realistische Aussicht

    Bei etwa 197 frostfreien Tagen erlaubt ein Hausgarten in Stuttgart zwei Anbaurotationen pro Jahr.

    Worauf achten

    Ein ertragreicher Garten braucht Platz, guten Boden und einige Stunden pro Woche — klein anfangen und ausbauen.

    Förderung & Tipps

    Kleingarten- und Urban-Gardening-Initiativen sowie kommunale Kompostprogramme unterstützen die Selbstversorgung.

    Frostfreie Anbausaison : ≈ 197 Tage — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Frosttermine).

  4. Regenwasser55/100

    ~340 €/Jahr

    weniger Trinkwasser mit einem 5.000-L-Tank (≈66.640 L/Jahr von 100 m² Dach)

    Details

    Realistische Aussicht

    784 mm Regen pro Jahr machen die Regenwassernutzung über das Dach in Stuttgart lohnenswert.

    Worauf achten

    Regenwasser ist kein Trinkwasser — strikt vom Trinkwassernetz trennen und einen Vorfilter (First-Flush) einplanen.

    Förderung & Tipps

    Viele Kommunen fördern Regenwassernutzung über Zuschüsse zur Entsiegelung und eine gesplittete Abwassergebühr – bei der Gemeinde erfragen.

    Mittlerer Jahresniederschlag : 784 mm — Quelle: NASA POWER, korrigierter MERRA-2-Niederschlag.

5.756 €

Sortiert nach Jahreswert. Die Reihenfolge der Arbeiten bleibt dieselbe: erst dämmen, dann Technik.

Schätzung für Stuttgart, basierend auf den Klima- und Geodaten der Gemeinde. Starten Sie die vollständige Simulation für den echten Autarkie-Score Ihres Zuhauses — ein persönliches Ergebnis und ein detaillierter Plan, in 3 Minuten.

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Installierte Leistung

Schätzen Sie Ihre Solaranlage in Stuttgart

Schätzen Sie Ihre Solaranlage in Stuttgart

Basierend auf einem lokalen Ertrag von 1.122 kWh/kWp pro Jahr.

3 kWp
1 kWp9 kWp
kWh/Jahr (geschätzt)3.366kWh
Ersparnis/Jahr (geschätzt)1.010 €
Energie-Autarkie63%

Richtwert (Produktion = kWp × lokaler Ertrag). Der reale Ertrag hängt von Dachausrichtung, Verschattung und Eigenverbrauch ab.

Lokales Klima

Das Klima in Stuttgart, Monat für Monat

In Stuttgart erzeugt eine 3-kWp-Anlage mit 38° Neigung, ausgerichtet genau nach Süden – das von PVGIS für diesen Standort berechnete Optimum –, rund 3.366 kWh im Jahr. Am stärksten ist der Juli mit etwa 390 kWh, am schwächsten der Dezember mit 135 kWh. November bis Februar liefern 19 % des Jahresertrags – genug, damit ein Speicher an sonnigen Wintertagen die Abende abdeckt, nicht aber graue Wochen.

Die Heizperiode reicht von September bis Mai: 9 Monate liegen im Mittel unter 15 °C, am kältesten ist der Februar mit 0,6 °C. In einem typischen Jahr sinkt die Temperatur in den kältesten Stunden auf etwa -8 °C – auf diesen Wert muss eine Wärmepumpe ausgelegt werden: Eine normale Luft-Wasser-Wärmepumpe schafft das in einem gedämmten Haus problemlos.

Frost ist bis Mitte April möglich und kehrt ab Ende Oktober zurück; dazwischen liegen rund 197 frostfreie Tage. Empfindliche Kulturen wie Tomaten, Bohnen und Kürbis kommen nach dem letzten Frost (Mitte April) ins Freie. An etwa 5 Tagen werden 30 °C überschritten; bei Hitze früh morgens gießen.

Bei einem mittleren Wind von 2,2 m/s in 10 m Höhe würde eine kleine Dachwindanlage in Stuttgart wenig liefern; das Dach ist mit Solar besser genutzt. Laut dem Höhenmodell von PVGIS steigt der Südhorizont auf bis zu 8,0° – Gelände oder hohe Gebäude –, was die tiefe Wintersonne beschneidet; prüfen Sie die Verschattung vor Ort.

Im Vergleich zu Karlsruhe (62 km entfernt) hat Stuttgart 1 % weniger Solarertrag, 23 frostfreie Tage weniger und einen um 15 % höheren Heizbedarf. Im Vergleich zu Mannheim (95 km entfernt) hat Stuttgart 2 % mehr Solarertrag, 23 frostfreie Tage weniger und einen um 17 % höheren Heizbedarf.

Stuttgart: mittlere Temperatur 2005–2015 und Monatsertrag einer 3-kWp-Anlage (PVGIS)
MonatMitteltemperaturSolarertrag, 3 kWp
Januar0,9 °C141 kWh
Februar0,6 °C189 kWh
März4,5 °C303 kWh
April9,7 °C366 kWh
Mai13,4 °C366 kWh
Juni16,8 °C378 kWh
Juli19,1 °C390 kWh
August17,8 °C366 kWh
September14,4 °C321 kWh
Oktober10,2 °C246 kWh
November5,5 °C165 kWh
Dezember1,8 °C135 kWh
Stuttgart

Häufige Fragen — Stuttgart

Wie viel Strom liefert eine Solaranlage in Stuttgart?

Eine gut ausgerichtete 3-kWp-Aufdachanlage in Stuttgart erzeugt etwa 3.366 kWh pro Jahr, im Eigenverbrauch rund 1.010 € wert. Eine 6-kWp-Anlage erreicht etwa 6.732 kWh/Jahr, wenn die Dachfläche es zulässt. KfW-Förderkredit 270 für Photovoltaik und Batteriespeicher; EEG-Einspeisevergütung für eingespeisten Überschussstrom.

Lohnt sich Regenwassernutzung in Stuttgart?

Ja. Ein 60-m²-Dach in Stuttgart fängt rund 39.984 Liter pro Jahr für Garten, WC und Waschmaschine. Regenwasser strikt vom Trinkwasser trennen und einen Vorfilter (First-Flush) einplanen. Viele Kommunen fördern Regenwassernutzung über Zuschüsse zur Entsiegelung und eine gesplittete Abwassergebühr – bei der Gemeinde erfragen.

Welche Förderungen gibt es für CO₂-arme Wärme in Stuttgart?

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über BAFA/KfW – bis zu 70 % Zuschuss für Wärmepumpen; KfW-Kredit 261 für Sanierungen. Zuerst dämmen — eine Wärmepumpe rechnet sich nur im gut gedämmten Haus (3.200 Heizgradtage hier), also Dach und Wände vor der Dimensionierung angehen.

Wie viel Nahrung liefert ein Garten in Stuttgart?

Bei etwa 197 frostfreien Tagen liefert ein 100-m²-Garten in Stuttgart rund 221 kg frisches Obst und Gemüse pro Jahr — ein Teil des Haushaltsbedarfs, keine vollständige Kalorienautarkie. Kleingarten- und Urban-Gardening-Initiativen sowie kommunale Kompostprogramme unterstützen die Selbstversorgung.

Wann ist in Stuttgart der letzte Frost?

Frost ist bis Mitte April möglich und kehrt ab Ende Oktober zurück; dazwischen liegen rund 197 frostfreie Tage. Empfindliche Kulturen wie Tomaten, Bohnen und Kürbis kommen nach dem letzten Frost (Mitte April) ins Freie.

Wie viel Solarstrom gibt es in Stuttgart im Winter?

Der Dezember ist der schwächste Monat: Eine 3-kWp-Anlage liefert rund 135 kWh, gegenüber 390 kWh im Juli. November bis Februar ergeben zusammen 19 % des Jahresertrags.

Wie dieser Score berechnet wird

Öffentliche Klimadaten (PVGIS der EU-Kommission) gewichtet nach der Bedeutung jeder Dimension. Der Score wird genauer, sobald Sie Ihr Zuhause angeben. Zur vollständigen Methodik.

Quellen

  • Solarenergie — Quelle: PVGIS 5.2 (Gemeinsame Forschungsstelle der EU), optimaler Neigungswinkel, lokaler Horizont.
  • Regenwasser — Quelle: NASA POWER, korrigierter MERRA-2-Niederschlag.
  • Lebensmittelanbau — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Frosttermine).
  • CO₂-arme Wärme — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Basis 18 °C).

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