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Autarkie-ScoreStandortanalyse

Dortmund Autarkie-Potenzial Ihres Zuhauses in Dortmund (44135)

Die größte Stärke ist hier Regenwasser. Am meisten bringt Ihrem Haus aber etwas anderes: CO₂-arme Wärme.

Jährliches Potenzial, Standardhaus

5.482 €

Vier Posten zusammengerechnet — über jeden entscheiden Sie einzeln, in der Reihenfolge, die Ihnen passt.

Dortmund (44135)

Gesamtscore

57 /100

Im Aufbau

Dortmund (44135)

Dortmund: 57/100 erreichbare Autarkie mit empfohlener Ausstattung.

Solides Potenzial — echte, erreichbare Fortschritte bei Energie-, Wasser- & Lebensmittelautarkie warten hier.

Dortmund 57
0 Im Aufbau 100
Das Wesentliche

Was Sie in Dortmund erreichen können

Ein typisches Haus in Dortmund kann rund 57% Autarkie erreichen – mit passend dimensionierter Photovoltaik, Speicher, Regenwassernutzung und CO₂-armer Wärme, vielfach gefördert. Der Wert wird genauer, sobald Sie Ihr Zuhause angeben.

Die vier HebelNach Jahreswert

Vom lohnendsten zum kleinsten Hebel, hier

Was Sie gewinnen können

  1. CO₂-arme Wärme43/100

    ~3.587 €/Jahr

    weniger Heizkosten nach Dämmung + Wärmepumpe (−9.270 kWh/Jahr auf 90 m², elektrische Heizung)

    Details

    Realistische Aussicht

    2.960 Heizgradtage: Eine effiziente Wärmepumpe ist der CO₂-ärmste Weg, Dortmund warm zu halten.

    Worauf achten

    Eine Wärmepumpe rechnet sich nur im gut gedämmten Gebäude — zuerst dämmen, dann dimensionieren.

    Förderung & Tipps

    Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über BAFA/KfW – bis zu 70 % Zuschuss für Wärmepumpen; KfW-Kredit 261 für Sanierungen.

    Heizgradtage (Basis 18°C) : ≈ 2.960 Hgt — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Basis 18 °C).

  2. Solarenergie59/100

    ~918 €/Jahr

    weniger Strom mit 3 kWp auf Ihrem Dach (≈3.060 kWh/Jahr)

    Details

    Realistische Aussicht

    Mit 1.020 kWh/kWp pro Jahr bietet Dortmund ein solides Potenzial für eine private Aufdach-Photovoltaikanlage.

    Worauf achten

    Dachausrichtung, Verschattung und Netzanschlussregeln beeinflussen den Ertrag — eine Vor-Ort-Prüfung lohnt sich.

    Förderung & Tipps

    KfW-Förderkredit 270 für Photovoltaik und Batteriespeicher; EEG-Einspeisevergütung für eingespeisten Überschussstrom.

    Jährlicher PV-Ertrag : 1.020 kWh/kWp — Quelle: PVGIS 5.2 (Gemeinsame Forschungsstelle der EU), optimaler Neigungswinkel, lokaler Horizont.

  3. Lebensmittelanbau60/100

    ~637 €/Jahr

    weniger Einkauf — bis zu ≈260 kg/Jahr frisches Gemüse auf 100 m²

    Details

    Realistische Aussicht

    Bei etwa 228 frostfreien Tagen erlaubt ein Hausgarten in Dortmund zwei Anbaurotationen pro Jahr.

    Worauf achten

    Ein ertragreicher Garten braucht Platz, guten Boden und einige Stunden pro Woche — klein anfangen und ausbauen.

    Förderung & Tipps

    Kleingarten- und Urban-Gardening-Initiativen sowie kommunale Kompostprogramme unterstützen die Selbstversorgung.

    Frostfreie Anbausaison : ≈ 228 Tage — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Frosttermine).

  4. Regenwasser61/100

    ~340 €/Jahr

    weniger Trinkwasser mit einem 5.000-L-Tank (≈75.140 L/Jahr von 100 m² Dach)

    Details

    Realistische Aussicht

    884 mm Regen pro Jahr machen die Regenwassernutzung über das Dach in Dortmund lohnenswert.

    Worauf achten

    Regenwasser ist kein Trinkwasser — strikt vom Trinkwassernetz trennen und einen Vorfilter (First-Flush) einplanen.

    Förderung & Tipps

    Viele Kommunen fördern Regenwassernutzung über Zuschüsse zur Entsiegelung und eine gesplittete Abwassergebühr – bei der Gemeinde erfragen.

    Mittlerer Jahresniederschlag : 884 mm — Quelle: NASA POWER, korrigierter MERRA-2-Niederschlag.

5.482 €

Sortiert nach Jahreswert. Die Reihenfolge der Arbeiten bleibt dieselbe: erst dämmen, dann Technik.

Schätzung für Dortmund, basierend auf den Klima- und Geodaten der Gemeinde. Starten Sie die vollständige Simulation für den echten Autarkie-Score Ihres Zuhauses — ein persönliches Ergebnis und ein detaillierter Plan, in 3 Minuten.

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Installierte Leistung

Schätzen Sie Ihre Solaranlage in Dortmund

Schätzen Sie Ihre Solaranlage in Dortmund

Basierend auf einem lokalen Ertrag von 1.020 kWh/kWp pro Jahr.

3 kWp
1 kWp9 kWp
kWh/Jahr (geschätzt)3.060kWh
Ersparnis/Jahr (geschätzt)918 €
Energie-Autarkie59%

Richtwert (Produktion = kWp × lokaler Ertrag). Der reale Ertrag hängt von Dachausrichtung, Verschattung und Eigenverbrauch ab.

Vor Ort

Was in Dortmund anders ist

Für Dämmung und Solardach zählt in Dortmund zuerst das Baujahr. Die Altstadt innerhalb der Wallanlagen wurde im Zweiten Weltkrieg zu 95 Prozent zerstört und im Stil der 1950er-Jahre wieder aufgebaut. In den angrenzenden Vierteln stehen viele Gründerzeitbauten, etwa im Kreuzviertel, im Kaiserstraßenviertel und in der Nordstadt, dem größten zusammenhängenden Gründerzeitviertel Nordrhein-Westfalens. Dazu kommt die denkmalgeschützte Zechensiedlung Alte Kolonie Eving von 1898/99. Für jede bauliche Veränderung an einem Denkmal oder in seiner näheren Umgebung verlangt die Denkmalbehörde vorab eine Erlaubnis nach § 9 Denkmalschutzgesetz, auch für eine neue Dacheindeckung. Denkmalbereiche sind etwa die Siedlung Oberdorstfeld und seit 2024 größere Teile der Gartenstadt am Westfalendamm. Im Sanierungsgebiet Südliches Nordmarktquartier gelten seit Januar 2025 Steuervorteile und Genehmigungspflichten; das Quartiersmanagement Nordstadt berät Eigentümer dort kostenlos.

Energieberatung und städtische Zuschüsse gibt es bei der Klimaagentur, dem 2025 umbenannten dlze, am Freistuhl 7. Das städtische Photovoltaikprogramm für selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser, pauschal 1.000 Euro ab 5 kWp, ist seit dem 5. Juni 2026 vorläufig gestoppt. Anträge für Erdwärme (15 Prozent, höchstens 10.000 Euro) und Dach- oder Fassadenbegrünung (bis zu 50 Prozent, höchstens 50 Euro je Quadratmeter) nimmt die Stadt weiter an. Seit dem 1. Oktober 2026 gilt aber eine Haushaltssperre für das vierte Quartal: Bewilligungen werden derzeit nicht erteilt, und wer vorher einen Fachbetrieb beauftragt, bekommt keinen Zuschuss. Auch der Förderfonds der Stadtentwässerung für Rückstauverschlüsse oder druckdichte Türen (bis 1.000 Euro) bewilligt seitdem nichts. Erdwärmebohrungen brauchen außerdem eine wasserrechtliche Erlaubnis der Unteren Wasserbehörde.

Trinkwasser liefern DEW21 und ihre Netztochter DONETZ; seit dem 1. Juli 2026 beträgt der Verbrauchspreis 1,357 Euro netto je Kubikmeter. Gründach, Entsiegelung und einfache Versickerungsmulden sind erlaubnisfrei; Rigolen, Sickerschächte und Einleitungen in ein Gewässer muss das Umweltamt wasserrechtlich erlauben, für 200 Euro Gebühr. In Neu-Schüren rund um Markscheider- und Bergmeisterstraße hat die Stadt 2025 ihren ersten Gestaltungsraum im Landesprogramm KRiS festgelegt. Private Eigentümer dort erhalten 90 Prozent Zuschuss, etwa für Gründach, Entsiegelung oder Versickerungsmulde: 60 Prozent trägt das Land, Emschergenossenschaft und Lippeverband stocken auf.

Im Stadtverband Dortmunder Gartenvereine sind 119 Vereine mit weit über 8.000 Einzelgärten organisiert, je mehr als 1.000 davon in Brackel, Hörde und Innenstadt-Ost. Pachten kann nur, wer Vereinsmitglied wird. Für Gemeinschaftsgärten gibt es „Querbeet Dortmund“ beim Amt für Stadterneuerung: Vereine, Gruppen, Schulen und Kitas können 90 Prozent Zuschuss für Pflanzen, Saatgut, Regentonnen oder Gartengeräte beantragen. Vorläufer war von 2013 bis 2019 Querbeet Hörde.

Laut Zwischenbericht der Kommunalen Wärmeplanung stammen rund 76 Prozent der Wärme aus Erdgas, zwei Drittel der Gebäude gelten als wenig effizient. Eine städtische Karte zeigt, ob eine Adresse in einem Fernwärmegebiet von DEW21, E.ON oder Fernwärme Niederrhein oder in einem Prüfgebiet für ein künftiges Netz liegt. Das rund 76 Kilometer lange Heißwassernetz von DEW21 speist sich größtenteils aus Abwärme der Deutschen Gasrußwerke am Hafen. Für ein Biomasse-Heizkraftwerk, das die Biowärme Dinslaken auf dem früheren Zechengelände Gneisenau in Derne bauen will, lief im Herbst 2025 die frühzeitige Bürgerbeteiligung.

Lokales Klima

Das Klima in Dortmund, Monat für Monat

In Dortmund erzeugt eine 3-kWp-Anlage mit 39° Neigung, ausgerichtet nach Süden, um 2° nach Osten gedreht – das von PVGIS für diesen Standort berechnete Optimum –, rund 3.060 kWh im Jahr. Am stärksten ist der Mai mit etwa 372 kWh, am schwächsten der Dezember mit 96 kWh. November bis Februar liefern 16 % des Jahresertrags – genug, damit ein Speicher an sonnigen Wintertagen die Abende abdeckt, nicht aber graue Wochen.

Die Heizperiode reicht von September bis Mai: 9 Monate liegen im Mittel unter 15 °C, am kältesten ist der Januar mit 2,2 °C. In einem typischen Jahr sinkt die Temperatur in den kältesten Stunden auf etwa -6 °C – auf diesen Wert muss eine Wärmepumpe ausgelegt werden: Eine normale Luft-Wasser-Wärmepumpe schafft das in einem gedämmten Haus problemlos.

Frost ist bis Anfang April möglich und kehrt ab Ende November zurück; dazwischen liegen rund 228 frostfreie Tage. Empfindliche Kulturen wie Tomaten, Bohnen und Kürbis kommen nach dem letzten Frost (Anfang April) ins Freie. Tage über 30 °C sind selten; im Sommer genügt regelmäßiges Gießen.

Bei einem mittleren Wind von 3,2 m/s in 10 m Höhe würde eine kleine Dachwindanlage in Dortmund wenig liefern; das Dach ist mit Solar besser genutzt. Der Südhorizont ist im Höhenmodell von PVGIS frei (höchstens 3,1°), die tiefe Wintersonne erreicht die Dächer also, sofern Nachbargebäude sie nicht verdecken.

Im Vergleich zu Bochum (18 km entfernt) hat Dortmund den gleichen Solarertrag, einen frostfreien Tag mehr und einen um 2 % geringeren Heizbedarf. Im Vergleich zu Gelsenkirchen (26 km entfernt) hat Dortmund den gleichen Solarertrag, 2 frostfreie Tage weniger und einen um 3 % höheren Heizbedarf.

Dortmund: mittlere Temperatur 2005–2015 und Monatsertrag einer 3-kWp-Anlage (PVGIS)
MonatMitteltemperaturSolarertrag, 3 kWp
Januar2,2 °C111 kWh
Februar2,3 °C162 kWh
März5,4 °C267 kWh
April10,0 °C348 kWh
Mai13,4 °C372 kWh
Juni16,4 °C363 kWh
Juli18,8 °C363 kWh
August17,6 °C342 kWh
September14,9 °C288 kWh
Oktober11,1 °C213 kWh
November6,9 °C135 kWh
Dezember3,3 °C96 kWh
Dortmund

Häufige Fragen — Dortmund

Wie viel Strom liefert eine Solaranlage in Dortmund?

Eine gut ausgerichtete 3-kWp-Aufdachanlage in Dortmund erzeugt etwa 3.060 kWh pro Jahr, im Eigenverbrauch rund 918 € wert. Eine 6-kWp-Anlage erreicht etwa 6.120 kWh/Jahr, wenn die Dachfläche es zulässt. KfW-Förderkredit 270 für Photovoltaik und Batteriespeicher; EEG-Einspeisevergütung für eingespeisten Überschussstrom.

Lohnt sich Regenwassernutzung in Dortmund?

Ja. Ein 60-m²-Dach in Dortmund fängt rund 45.084 Liter pro Jahr für Garten, WC und Waschmaschine. Regenwasser strikt vom Trinkwasser trennen und einen Vorfilter (First-Flush) einplanen. Viele Kommunen fördern Regenwassernutzung über Zuschüsse zur Entsiegelung und eine gesplittete Abwassergebühr – bei der Gemeinde erfragen.

Welche Förderungen gibt es für CO₂-arme Wärme in Dortmund?

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über BAFA/KfW – bis zu 70 % Zuschuss für Wärmepumpen; KfW-Kredit 261 für Sanierungen. Zuerst dämmen — eine Wärmepumpe rechnet sich nur im gut gedämmten Haus (2.960 Heizgradtage hier), also Dach und Wände vor der Dimensionierung angehen.

Wie viel Nahrung liefert ein Garten in Dortmund?

Bei etwa 228 frostfreien Tagen liefert ein 100-m²-Garten in Dortmund rund 260 kg frisches Obst und Gemüse pro Jahr — ein Teil des Haushaltsbedarfs, keine vollständige Kalorienautarkie. Kleingarten- und Urban-Gardening-Initiativen sowie kommunale Kompostprogramme unterstützen die Selbstversorgung.

Wann ist in Dortmund der letzte Frost?

Frost ist bis Anfang April möglich und kehrt ab Ende November zurück; dazwischen liegen rund 228 frostfreie Tage. Empfindliche Kulturen wie Tomaten, Bohnen und Kürbis kommen nach dem letzten Frost (Anfang April) ins Freie.

Wie viel Solarstrom gibt es in Dortmund im Winter?

Der Dezember ist der schwächste Monat: Eine 3-kWp-Anlage liefert rund 96 kWh, gegenüber 372 kWh im Mai. November bis Februar ergeben zusammen 16 % des Jahresertrags.

Wie dieser Score berechnet wird

Öffentliche Klimadaten (PVGIS der EU-Kommission) gewichtet nach der Bedeutung jeder Dimension. Der Score wird genauer, sobald Sie Ihr Zuhause angeben. Zur vollständigen Methodik.

Quellen

  • Solarenergie — Quelle: PVGIS 5.2 (Gemeinsame Forschungsstelle der EU), optimaler Neigungswinkel, lokaler Horizont.
  • Regenwasser — Quelle: NASA POWER, korrigierter MERRA-2-Niederschlag.
  • Lebensmittelanbau — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Frosttermine).
  • CO₂-arme Wärme — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Basis 18 °C).

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