Autarkie-ScoreStandortanalyse
Dresden Autarkie-Potenzial Ihres Zuhauses in Dresden (01067)
Die größte Stärke ist hier Solarenergie. Am meisten bringt Ihrem Haus aber etwas anderes: CO₂-arme Wärme.
Jährliches Potenzial, Standardhaus
5.825 €
Vier Posten zusammengerechnet — über jeden entscheiden Sie einzeln, in der Reihenfolge, die Ihnen passt.
Gesamtscore
52 /100
Im Aufbau
Dresden: 52/100 erreichbare Autarkie mit empfohlener Ausstattung.
Solides Potenzial — echte, erreichbare Fortschritte bei Energie-, Wasser- & Lebensmittelautarkie warten hier.
Was Sie in Dresden erreichen können
Ein typisches Haus in Dresden kann rund 52% Autarkie erreichen – mit passend dimensionierter Photovoltaik, Speicher, Regenwassernutzung und CO₂-armer Wärme, vielfach gefördert. Der Wert wird genauer, sobald Sie Ihr Zuhause angeben.
- ≈220 Tage im Jahr netzautark — Kühlschrank, Licht, Router und Heizungspumpe laufen direkt vom eigenen Dach und Speicher, auch bei einem Winter-Stromausfall.
- Regenwasser-Selbstversorgung — ≈60.945 L von einem 100-m²-Dach decken Garten und Toilettenspülung, sodass Wassersperren keine Rolle mehr spielen.
- Eine echte Ernte — ≈226 kg frisches Gemüse in einer ≈201-tägigen frostfreien Saison entlasten den Wocheneinkauf spürbar.
- Ein warmer Winter mit niedriger Rechnung — Dämmung plus eine passend dimensionierte Wärmepumpe machen aus dem lokalen Klima CO₂-armen Komfort und schützen vor Gaspreis-Spitzen.
Vom lohnendsten zum kleinsten Hebel, hier
Was Sie gewinnen können
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CO₂-arme Wärme33/100
~3.970 €/Jahr
weniger Heizkosten nach Dämmung + Wärmepumpe (−10.260 kWh/Jahr auf 90 m², elektrische Heizung)
Details
Realistische Aussicht
3.270 Heizgradtage: Eine effiziente Wärmepumpe ist der CO₂-ärmste Weg, Dresden warm zu halten.
Worauf achten
Eine Wärmepumpe rechnet sich nur im gut gedämmten Gebäude — zuerst dämmen, dann dimensionieren.
Förderung & Tipps
Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über BAFA/KfW – bis zu 70 % Zuschuss für Wärmepumpen; KfW-Kredit 261 für Sanierungen.
Heizgradtage (Basis 18°C) : ≈ 3.270 Hgt — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Basis 18 °C).
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Solarenergie61/100
~961 €/Jahr
weniger Strom mit 3 kWp auf Ihrem Dach (≈3.204 kWh/Jahr)
Details
Realistische Aussicht
Mit 1.068 kWh/kWp pro Jahr bietet Dresden ein solides Potenzial für eine private Aufdach-Photovoltaikanlage.
Worauf achten
Dachausrichtung, Verschattung und Netzanschlussregeln beeinflussen den Ertrag — eine Vor-Ort-Prüfung lohnt sich.
Förderung & Tipps
KfW-Förderkredit 270 für Photovoltaik und Batteriespeicher; EEG-Einspeisevergütung für eingespeisten Überschussstrom.
Jährlicher PV-Ertrag : 1.068 kWh/kWp — Quelle: PVGIS 5.2 (Gemeinsame Forschungsstelle der EU), optimaler Neigungswinkel, lokaler Horizont.
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Lebensmittelanbau51/100
~554 €/Jahr
weniger Einkauf — bis zu ≈226 kg/Jahr frisches Gemüse auf 100 m²
Details
Realistische Aussicht
Bei etwa 201 frostfreien Tagen erlaubt ein Hausgarten in Dresden zwei Anbaurotationen pro Jahr.
Worauf achten
Ein ertragreicher Garten braucht Platz, guten Boden und einige Stunden pro Woche — klein anfangen und ausbauen.
Förderung & Tipps
Kleingarten- und Urban-Gardening-Initiativen sowie kommunale Kompostprogramme unterstützen die Selbstversorgung.
Frostfreie Anbausaison : ≈ 201 Tage — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Frosttermine).
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Regenwasser50/100
~340 €/Jahr
weniger Trinkwasser mit einem 5.000-L-Tank (≈60.945 L/Jahr von 100 m² Dach)
Details
Realistische Aussicht
717 mm Regen pro Jahr machen die Regenwassernutzung über das Dach in Dresden lohnenswert.
Worauf achten
Regenwasser ist kein Trinkwasser — strikt vom Trinkwassernetz trennen und einen Vorfilter (First-Flush) einplanen.
Förderung & Tipps
Viele Kommunen fördern Regenwassernutzung über Zuschüsse zur Entsiegelung und eine gesplittete Abwassergebühr – bei der Gemeinde erfragen.
Mittlerer Jahresniederschlag : 717 mm — Quelle: NASA POWER, korrigierter MERRA-2-Niederschlag.
5.825 €
Sortiert nach Jahreswert. Die Reihenfolge der Arbeiten bleibt dieselbe: erst dämmen, dann Technik.
Schätzung für Dresden, basierend auf den Klima- und Geodaten der Gemeinde. Starten Sie die vollständige Simulation für den echten Autarkie-Score Ihres Zuhauses — ein persönliches Ergebnis und ein detaillierter Plan, in 3 Minuten.
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Schätzen Sie Ihre Solaranlage in Dresden
Schätzen Sie Ihre Solaranlage in Dresden
Basierend auf einem lokalen Ertrag von 1.068 kWh/kWp pro Jahr.
Richtwert (Produktion = kWp × lokaler Ertrag). Der reale Ertrag hängt von Dachausrichtung, Verschattung und Eigenverbrauch ab.
Das Klima in Dresden, Monat für Monat
In Dresden erzeugt eine 3-kWp-Anlage mit 40° Neigung, ausgerichtet genau nach Süden – das von PVGIS für diesen Standort berechnete Optimum –, rund 3.204 kWh im Jahr. Am stärksten ist der Juli mit etwa 381 kWh, am schwächsten der Januar mit 117 kWh. November bis Februar liefern 17 % des Jahresertrags – genug, damit ein Speicher an sonnigen Wintertagen die Abende abdeckt, nicht aber graue Wochen.
Die Heizperiode reicht von September bis Mai: 9 Monate liegen im Mittel unter 15 °C, am kältesten ist der Januar mit -0,2 °C. In einem typischen Jahr sinkt die Temperatur in den kältesten Stunden auf etwa -11 °C – auf diesen Wert muss eine Wärmepumpe ausgelegt werden: Wählen Sie ein dafür zugelassenes Kaltklima-Modell oder behalten Sie eine Zusatzheizung.
Frost ist bis Mitte April möglich und kehrt ab Ende Oktober zurück; dazwischen liegen rund 201 frostfreie Tage. Empfindliche Kulturen wie Tomaten, Bohnen und Kürbis kommen nach dem letzten Frost (Mitte April) ins Freie. An etwa 5 Tagen werden 30 °C überschritten; bei Hitze früh morgens gießen.
Bei einem mittleren Wind von 2,8 m/s in 10 m Höhe würde eine kleine Dachwindanlage in Dresden wenig liefern; das Dach ist mit Solar besser genutzt. Der Südhorizont ist im Höhenmodell von PVGIS frei (höchstens 1,9°), die tiefe Wintersonne erreicht die Dächer also, sofern Nachbargebäude sie nicht verdecken.
Im Vergleich zu Chemnitz (62 km entfernt) hat Dresden 3 % mehr Solarertrag, 7 frostfreie Tage mehr und einen um 8 % geringeren Heizbedarf. Im Vergleich zu Leipzig (100 km entfernt) hat Dresden den gleichen Solarertrag, 8 frostfreie Tage weniger und einen um 7 % höheren Heizbedarf.
| Monat | Mitteltemperatur | Solarertrag, 3 kWp |
|---|---|---|
| Januar | -0,2 °C | 117 kWh |
| Februar | 0,0 °C | 177 kWh |
| März | 3,9 °C | 273 kWh |
| April | 9,7 °C | 363 kWh |
| Mai | 13,7 °C | 375 kWh |
| Juni | 16,9 °C | 366 kWh |
| Juli | 19,6 °C | 381 kWh |
| August | 18,4 °C | 354 kWh |
| September | 14,6 °C | 300 kWh |
| Oktober | 9,6 °C | 231 kWh |
| November | 5,4 °C | 147 kWh |
| Dezember | 1,5 °C | 117 kWh |
Häufige Fragen — Dresden
Wie viel Strom liefert eine Solaranlage in Dresden?
Eine gut ausgerichtete 3-kWp-Aufdachanlage in Dresden erzeugt etwa 3.204 kWh pro Jahr, im Eigenverbrauch rund 961 € wert. Eine 6-kWp-Anlage erreicht etwa 6.408 kWh/Jahr, wenn die Dachfläche es zulässt. KfW-Förderkredit 270 für Photovoltaik und Batteriespeicher; EEG-Einspeisevergütung für eingespeisten Überschussstrom.
Lohnt sich Regenwassernutzung in Dresden?
Ja. Ein 60-m²-Dach in Dresden fängt rund 36.567 Liter pro Jahr für Garten, WC und Waschmaschine. Regenwasser strikt vom Trinkwasser trennen und einen Vorfilter (First-Flush) einplanen. Viele Kommunen fördern Regenwassernutzung über Zuschüsse zur Entsiegelung und eine gesplittete Abwassergebühr – bei der Gemeinde erfragen.
Welche Förderungen gibt es für CO₂-arme Wärme in Dresden?
Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über BAFA/KfW – bis zu 70 % Zuschuss für Wärmepumpen; KfW-Kredit 261 für Sanierungen. Zuerst dämmen — eine Wärmepumpe rechnet sich nur im gut gedämmten Haus (3.270 Heizgradtage hier), also Dach und Wände vor der Dimensionierung angehen.
Wie viel Nahrung liefert ein Garten in Dresden?
Bei etwa 201 frostfreien Tagen liefert ein 100-m²-Garten in Dresden rund 226 kg frisches Obst und Gemüse pro Jahr — ein Teil des Haushaltsbedarfs, keine vollständige Kalorienautarkie. Kleingarten- und Urban-Gardening-Initiativen sowie kommunale Kompostprogramme unterstützen die Selbstversorgung.
Wann ist in Dresden der letzte Frost?
Frost ist bis Mitte April möglich und kehrt ab Ende Oktober zurück; dazwischen liegen rund 201 frostfreie Tage. Empfindliche Kulturen wie Tomaten, Bohnen und Kürbis kommen nach dem letzten Frost (Mitte April) ins Freie.
Wie viel Solarstrom gibt es in Dresden im Winter?
Der Januar ist der schwächste Monat: Eine 3-kWp-Anlage liefert rund 117 kWh, gegenüber 381 kWh im Juli. November bis Februar ergeben zusammen 17 % des Jahresertrags.
Wie dieser Score berechnet wird
Öffentliche Klimadaten (PVGIS der EU-Kommission) gewichtet nach der Bedeutung jeder Dimension. Der Score wird genauer, sobald Sie Ihr Zuhause angeben. Zur vollständigen Methodik.
Quellen
- Solarenergie — Quelle: PVGIS 5.2 (Gemeinsame Forschungsstelle der EU), optimaler Neigungswinkel, lokaler Horizont.
- Regenwasser — Quelle: NASA POWER, korrigierter MERRA-2-Niederschlag.
- Lebensmittelanbau — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Frosttermine).
- CO₂-arme Wärme — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Basis 18 °C).
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