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Autarkie-ScoreStandortanalyse

Bonn Autarkie-Potenzial Ihres Zuhauses in Bonn (53111)

Die größte Stärke ist hier Solarenergie. Am meisten bringt Ihrem Haus aber etwas anderes: CO₂-arme Wärme.

Jährliches Potenzial, Standardhaus

5.406 €

Vier Posten zusammengerechnet — über jeden entscheiden Sie einzeln, in der Reihenfolge, die Ihnen passt.

Bonn (53111)

Gesamtscore

56 /100

Im Aufbau

Bonn (53111)

Bonn: 56/100 erreichbare Autarkie mit empfohlener Ausstattung.

Solides Potenzial — echte, erreichbare Fortschritte bei Energie-, Wasser- & Lebensmittelautarkie warten hier.

Bonn 56
0 Im Aufbau 100
Das Wesentliche

Was Sie in Bonn erreichen können

Ein typisches Haus in Bonn kann rund 56% Autarkie erreichen – mit passend dimensionierter Photovoltaik, Speicher, Regenwassernutzung und CO₂-armer Wärme, vielfach gefördert. Der Wert wird genauer, sobald Sie Ihr Zuhause angeben.

Die vier HebelNach Jahreswert

Vom lohnendsten zum kleinsten Hebel, hier

Was Sie gewinnen können

  1. CO₂-arme Wärme45/100

    ~3.517 €/Jahr

    weniger Heizkosten nach Dämmung + Wärmepumpe (−9.090 kWh/Jahr auf 90 m², elektrische Heizung)

    Details

    Realistische Aussicht

    2.890 Heizgradtage: Eine effiziente Wärmepumpe ist der CO₂-ärmste Weg, Bonn warm zu halten.

    Worauf achten

    Eine Wärmepumpe rechnet sich nur im gut gedämmten Gebäude — zuerst dämmen, dann dimensionieren.

    Förderung & Tipps

    Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über BAFA/KfW – bis zu 70 % Zuschuss für Wärmepumpen; KfW-Kredit 261 für Sanierungen.

    Heizgradtage (Basis 18°C) : ≈ 2.890 Hgt — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Basis 18 °C).

  2. Solarenergie60/100

    ~934 €/Jahr

    weniger Strom mit 3 kWp auf Ihrem Dach (≈3.114 kWh/Jahr)

    Details

    Realistische Aussicht

    Mit 1.038 kWh/kWp pro Jahr bietet Bonn ein solides Potenzial für eine private Aufdach-Photovoltaikanlage.

    Worauf achten

    Dachausrichtung, Verschattung und Netzanschlussregeln beeinflussen den Ertrag — eine Vor-Ort-Prüfung lohnt sich.

    Förderung & Tipps

    KfW-Förderkredit 270 für Photovoltaik und Batteriespeicher; EEG-Einspeisevergütung für eingespeisten Überschussstrom.

    Jährlicher PV-Ertrag : 1.038 kWh/kWp — Quelle: PVGIS 5.2 (Gemeinsame Forschungsstelle der EU), optimaler Neigungswinkel, lokaler Horizont.

  3. Lebensmittelanbau58/100

    ~615 €/Jahr

    weniger Einkauf — bis zu ≈251 kg/Jahr frisches Gemüse auf 100 m²

    Details

    Realistische Aussicht

    Bei etwa 221 frostfreien Tagen erlaubt ein Hausgarten in Bonn zwei Anbaurotationen pro Jahr.

    Worauf achten

    Ein ertragreicher Garten braucht Platz, guten Boden und einige Stunden pro Woche — klein anfangen und ausbauen.

    Förderung & Tipps

    Kleingarten- und Urban-Gardening-Initiativen sowie kommunale Kompostprogramme unterstützen die Selbstversorgung.

    Frostfreie Anbausaison : ≈ 221 Tage — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Frosttermine).

  4. Regenwasser54/100

    ~340 €/Jahr

    weniger Trinkwasser mit einem 5.000-L-Tank (≈65.535 L/Jahr von 100 m² Dach)

    Details

    Realistische Aussicht

    771 mm Regen pro Jahr machen die Regenwassernutzung über das Dach in Bonn lohnenswert.

    Worauf achten

    Regenwasser ist kein Trinkwasser — strikt vom Trinkwassernetz trennen und einen Vorfilter (First-Flush) einplanen.

    Förderung & Tipps

    Viele Kommunen fördern Regenwassernutzung über Zuschüsse zur Entsiegelung und eine gesplittete Abwassergebühr – bei der Gemeinde erfragen.

    Mittlerer Jahresniederschlag : 771 mm — Quelle: NASA POWER, korrigierter MERRA-2-Niederschlag.

5.406 €

Sortiert nach Jahreswert. Die Reihenfolge der Arbeiten bleibt dieselbe: erst dämmen, dann Technik.

Schätzung für Bonn, basierend auf den Klima- und Geodaten der Gemeinde. Starten Sie die vollständige Simulation für den echten Autarkie-Score Ihres Zuhauses — ein persönliches Ergebnis und ein detaillierter Plan, in 3 Minuten.

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Installierte Leistung

Schätzen Sie Ihre Solaranlage in Bonn

Schätzen Sie Ihre Solaranlage in Bonn

Basierend auf einem lokalen Ertrag von 1.038 kWh/kWp pro Jahr.

3 kWp
1 kWp9 kWp
kWh/Jahr (geschätzt)3.114kWh
Ersparnis/Jahr (geschätzt)934 €
Energie-Autarkie60%

Richtwert (Produktion = kWp × lokaler Ertrag). Der reale Ertrag hängt von Dachausrichtung, Verschattung und Eigenverbrauch ab.

Lokales Klima

Das Klima in Bonn, Monat für Monat

In Bonn erzeugt eine 3-kWp-Anlage mit 39° Neigung, ausgerichtet nach Süden, um 3° nach Osten gedreht – das von PVGIS für diesen Standort berechnete Optimum –, rund 3.114 kWh im Jahr. Am stärksten ist der Juli mit etwa 372 kWh, am schwächsten der Dezember mit 102 kWh. November bis Februar liefern 17 % des Jahresertrags – genug, damit ein Speicher an sonnigen Wintertagen die Abende abdeckt, nicht aber graue Wochen.

Die Heizperiode reicht von September bis Mai: 9 Monate liegen im Mittel unter 15 °C, am kältesten ist der Januar mit 2,5 °C. In einem typischen Jahr sinkt die Temperatur in den kältesten Stunden auf etwa -5 °C – auf diesen Wert muss eine Wärmepumpe ausgelegt werden: Eine normale Luft-Wasser-Wärmepumpe schafft das in einem gedämmten Haus problemlos.

Frost ist bis Anfang April möglich und kehrt ab Mitte November zurück; dazwischen liegen rund 221 frostfreie Tage. Empfindliche Kulturen wie Tomaten, Bohnen und Kürbis kommen nach dem letzten Frost (Anfang April) ins Freie. An etwa 5 Tagen werden 30 °C überschritten; bei Hitze früh morgens gießen.

Bei einem mittleren Wind von 2,8 m/s in 10 m Höhe würde eine kleine Dachwindanlage in Bonn wenig liefern; das Dach ist mit Solar besser genutzt. Der Südhorizont ist im Höhenmodell von PVGIS frei (höchstens 2,3°), die tiefe Wintersonne erreicht die Dächer also, sofern Nachbargebäude sie nicht verdecken.

Im Vergleich zu Köln (24 km entfernt) hat Bonn den gleichen Solarertrag, 10 frostfreie Tage weniger und einen ähnlichen Heizbedarf. Im Vergleich zu Wuppertal (58 km entfernt) hat Bonn 6 % mehr Solarertrag, 6 frostfreie Tage mehr und einen um 8 % geringeren Heizbedarf.

Bonn: mittlere Temperatur 2005–2015 und Monatsertrag einer 3-kWp-Anlage (PVGIS)
MonatMitteltemperaturSolarertrag, 3 kWp
Januar2,5 °C123 kWh
Februar2,5 °C171 kWh
März5,6 °C273 kWh
April10,2 °C354 kWh
Mai13,7 °C363 kWh
Juni16,7 °C363 kWh
Juli19,1 °C372 kWh
August17,8 °C342 kWh
September14,9 °C297 kWh
Oktober11,3 °C219 kWh
November7,1 °C135 kWh
Dezember3,6 °C102 kWh
Bonn

Häufige Fragen — Bonn

Wie viel Strom liefert eine Solaranlage in Bonn?

Eine gut ausgerichtete 3-kWp-Aufdachanlage in Bonn erzeugt etwa 3.114 kWh pro Jahr, im Eigenverbrauch rund 934 € wert. Eine 6-kWp-Anlage erreicht etwa 6.228 kWh/Jahr, wenn die Dachfläche es zulässt. KfW-Förderkredit 270 für Photovoltaik und Batteriespeicher; EEG-Einspeisevergütung für eingespeisten Überschussstrom.

Lohnt sich Regenwassernutzung in Bonn?

Ja. Ein 60-m²-Dach in Bonn fängt rund 39.321 Liter pro Jahr für Garten, WC und Waschmaschine. Regenwasser strikt vom Trinkwasser trennen und einen Vorfilter (First-Flush) einplanen. Viele Kommunen fördern Regenwassernutzung über Zuschüsse zur Entsiegelung und eine gesplittete Abwassergebühr – bei der Gemeinde erfragen.

Welche Förderungen gibt es für CO₂-arme Wärme in Bonn?

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über BAFA/KfW – bis zu 70 % Zuschuss für Wärmepumpen; KfW-Kredit 261 für Sanierungen. Zuerst dämmen — eine Wärmepumpe rechnet sich nur im gut gedämmten Haus (2.890 Heizgradtage hier), also Dach und Wände vor der Dimensionierung angehen.

Wie viel Nahrung liefert ein Garten in Bonn?

Bei etwa 221 frostfreien Tagen liefert ein 100-m²-Garten in Bonn rund 251 kg frisches Obst und Gemüse pro Jahr — ein Teil des Haushaltsbedarfs, keine vollständige Kalorienautarkie. Kleingarten- und Urban-Gardening-Initiativen sowie kommunale Kompostprogramme unterstützen die Selbstversorgung.

Wann ist in Bonn der letzte Frost?

Frost ist bis Anfang April möglich und kehrt ab Mitte November zurück; dazwischen liegen rund 221 frostfreie Tage. Empfindliche Kulturen wie Tomaten, Bohnen und Kürbis kommen nach dem letzten Frost (Anfang April) ins Freie.

Wie viel Solarstrom gibt es in Bonn im Winter?

Der Dezember ist der schwächste Monat: Eine 3-kWp-Anlage liefert rund 102 kWh, gegenüber 372 kWh im Juli. November bis Februar ergeben zusammen 17 % des Jahresertrags.

Wie dieser Score berechnet wird

Öffentliche Klimadaten (PVGIS der EU-Kommission) gewichtet nach der Bedeutung jeder Dimension. Der Score wird genauer, sobald Sie Ihr Zuhause angeben. Zur vollständigen Methodik.

Quellen

  • Solarenergie — Quelle: PVGIS 5.2 (Gemeinsame Forschungsstelle der EU), optimaler Neigungswinkel, lokaler Horizont.
  • Regenwasser — Quelle: NASA POWER, korrigierter MERRA-2-Niederschlag.
  • Lebensmittelanbau — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Frosttermine).
  • CO₂-arme Wärme — Quelle: PVGIS, stündliche ERA5-Temperaturen 2005–2015 (Basis 18 °C).

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